Rambin

An der B96, aus Stralsund kommend, ist Rambin der erste Ort den es auf dem Weg nach Bergen zu durchfahren gilt. Die Gemeinde Rambin besteht aus den Orten Bessin, Breesen, Drammendorf, Giesendorf, Gurvitz, Götemitz, Kasselvitz, Neuendorf, Rothenkirchen und Sellentin. Die Geschichte Rambins lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals wurde der Ort Rambin noch unter der slawischen Bezeichnung Rabyn' geführt. Durch die Stiftung des damaligen Stralsunder Ratsherren im 14. Jahrhundert entstand in Rambin das Kloster St. Jürgen als Heim für Leprakranke und wurde später als Altersheim verwendet. Heutzutage finden in der dazugehörenden Kapelle oft Ausstellungen des 1. Rüganer Kunstvereins statt.
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich die Zahl der Einwohner von Rambin auf etwa 1100 verdoppelt.
Touristisch attraktiv in Rambin ist die Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert, die antiken Reetdach-Häuser, teilweise direkt entlang der B96 gelegen, oder die vor kurzem neu angelegten Rad- und Wanderwege.

Der Rügener Bauernmarkt und Cafe "Alte Pommernkate" bereichert mit seinen Angeboten an rügentypischen Souveniers und regionalen Spezialitäten den Ort Rambin.
Die unmittelbare Umgebung von Rambin ist ein zentraler Kranichrastplatz, wo die Kraniche auf ihrer Reise von Skandinavien nach Südeuropa und umgekehrt verweilen und neue Kraft finden.